>> Man muss nicht alles wissen,

man muss nur wissen wo alles steht. <<

 

Wer einen Platz auf dem Podest anstrebt, sollte sich ein wenig mit den Regularien beschäftigen. Hierbei ist es wichtig, sorgfältig zu lesen.

Ferner kann es sehr hilfreich sein, sich diverse Bewertungsbögen anzusehen, so ahnt man schon, wo man Punkte machen oder auch verlieren kann.

So hilft es nichts, das schönste Modul von allen zu bauen, wenn man bei der Ausarbeitung der Dokumentation patzt.

 

 

Nun wird an dieser Stelle Horst Wolf zu Wort kommen. Er war von Beginn an dabei und hat einige wichtige Tipps für eine bessere Bewertung der Module und einen reibungsloseren Aufbau derselben.

Horst steht denn auch jederzeit für Fragen zur Verfügung.

( siehe Kontakte )

 

 

Liebe Teilnehmer,

und natürlich auch liebe Teilnehmerinnen,

es ist mir klar, dass Ihr alles so gut macht wie Ihr könnt, doch einige Dinge, die eigentlich in der Ausschreibung klar geregelt sind, können von Euch noch besser gemacht werden.

 

Modul-Konstruktion

a) Nehmt bitte keine Hartfaserplatten oder ganz dünnes Sperrholz für die Flächen wo Gleise verlegt werden, denn durch Verwerfungen sind Entgleisungen vorprogrammiert.

b) Wenn keine Original-Kopfstücke für die Zwischenmodule verwendet werden, was ja durchaus sinnvoll wäre, dann müssen die Bretter die gleiche Stärke haben wie die Original -Kopfstücke um Probleme mit den Verbindungsschrauben beim Zusammenbau zu vermeiden.

c) Tipp für Bogen-Modul-Bauer:
Wer Bogen-Module bauen möchte, kann sich bei mir (Horst Wolf, siehe Kontakte) melden, um Extra-Tipps zu bekommen; die kommen dann per Fax oder Brief. Bogen-Module erfordern etwas mehr Sorgfalt beim Bau des Modul-Kastens

 

Elektrik

Es ist ganz klar geschrieben, dass nicht nur die Schienen den Strom von einer Seite des Moduls zur anderen leiten sollen, sondern auch noch entsprechend farbige Kabel die Buchsen links und rechts des Moduls verbinden müssen. Bitte keine dünnen Litzen aus dem Modellbahnzubehör verwenden, sondern nur geeignetes Kabel mit ausreichendem Querschnitt aus dem Fachhandel besorgen; z.B. von Conrad.

Die Kabel zu den Schienen dürfen und sollten sogar dünner sein, sonst wird die Verbindung an der Lötstelle zu dick, was beim Märklin K-Gleis durch ungewollte Verbindung zwischen Gleis und Mittelleiter schon mal einen Kurzschluss verursacht.

Beim Märklin-Gleis sollte man ohnehin die Kabel nur an den Schienen-Verbindern anlöten, weil man sonst mit Säureflussmittel arbeiten müsste; dies empfehlen wir jedoch nicht. Den Mittelleiter lötet man am besten an zwei Stellen unter dem Gleis, bevor man es verlegt.

Beim Anbringen der Buchsen bitte daran denken, dass die Module auf Tischen stehen. Es muss also ausreichend Platz zur Verfügung stehen, um die Stecker einzustöpseln ohne dass diese abbrechen. Auch sollten die Buchsen einen ausreichenden Abstand zu den Löchern für die Verbindungsschauben einhalten und überhaupt muss man noch einigermaßen vernünftig drankommen.

 

Gleisverlegung

Ab Baujahr 2005, also für München, zur Verlötung der Schienen bitte nur Messingschrauben in die Kopfstücke eindrehen, denn die wie Messing aussehenden Spax-Schrauben, die immer wieder verwendet werden, sind nicht lötbar, auch wenn es so aussieht; die sind nämlich aus Eisen.

Auch die Märklin Schienenverbinder sind nicht alle lötbar. Bitte andere Schienenverbinder aus Messing verwenden, gegebenenfalls vorher ausprobieren.
Für den Mittelleiter kann man gleich ein Stückchen Fleischmann-Schiene verwenden; die ist aus Messing.

Hinweis:
Beim Löten von Märklin K-Gleisen bitte niemals Löt-Wasser verwenden!

Ganz wichtig ist es auch, dass die Lötstellen sauber sind. Deshalb auch die eingedrehten Messingschrauben mit einer kleinen Feile oder mit Schmirgelpapier vorher säubern.

Beim Fleischmann-Gleis bitte immer nur die Drähte von der Außenseite anlöten.

Nicht vergessen, die Einspeisung in das Gleis soll immer links und rechts am Modul erfolgen, das verhindert Stromunterbrechungen, die wir dann vor Ort suchen müssen.

Für die Ausführung der Gleisübergänge gibt es hier einige Tipps von den Mitgliedern des MAK; drückt dafür auf die Sonne.

Hinweis:

MAK steht übrigens für
´´Modellbahn-Arbeitsgemeinschaft Kaarst´´
und ist Horst´s Heimatverein.
( seht auch www.MAK-Kaarst.de )

 

Ab 2007 wird pro Modul übrigens nur noch eine Sorte Gleis verlegt. Bei der Anmeldung ist anzugeben, ob in 2- oder 3-Leiter-Technik gebaut wird.

 

Die neue Ausschreibung für das Jahr 2007, inklusive aller Änderungen, ist den folgenden HomePages zu entnehmen:

www.Modellbau-und-Schule.de

www.Modellbahn-und-Schule.de

 

Liebe Grüße

Horst

 

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